Maren Meyer-Kohlus
 Zimmermeisterin
 Die Zimmerin
 Zimmerei Tignaria Tönning

 www.die-Zimmerin.de     www.tignaria.de

Der Betrieb
Das Betriebsgebäude

Im Mai 2004  ersteigerte ich die frühere Gaststätte "Das Kreuz" als dringend benötigtes Betriebsgebäude. Schon eine Woche später konnte ich die noch provisorische Werkstatt, den ehemaligen Tanzsaal nutzen, um dort wettergeschützt die Arbeiten für einen mobilen Markstand  durchzuführen.

Zeitgleich liefen die ersten Sicherungsmaßnahmen für das Gebäude und die Renovierung an.



Skizze Betriebsgebäude
Erste Skizze zur Renovierung der Gebäude, Juni 2004
Hauptseite
Firma
 

Gaststätte Kreuz in den 70er Jahren Das nebenstehende Bild aus den 70er Jahren gibt einen Eindruck von der gesamten Liegenschaft wieder.
Der große Hofplatz ermöglicht mir nun auch Aufträge mit Vorfertigung - z.B. Abbund eines Dachstuhles - anzunehmen.

Renovierung

Die von mir erworbenen Gebäude waren äußerst verdreckt und sehr renovierungsbedürftig. Einige Bilder vermitteln hier den Zustand beim Erwerb.
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Firma
Frontteil
Renovierungsbedarf und ungeschickte Gestaltung

 
 
 
Fett und Dreck in den Innenräumen
In der ehemaligen Küche
Mai/Juni 2004 Hochdruckreinigung und schleifen mit Flex Peer, Mitarbeiter einer Fassadenrenovierungsfirma, befreite das Mauerwerk von zahlreichen alten Anstrichen. Ein hartnäckiger Bitumenanstich konnte nur durch die Flex entfernt werden. Locker Mörtel und kaputte Steine wurden herausgeschlagen.



Mit dem Hochdruckreiniger wird die Fasadenfarbe entfernt, gegen einen Bitumenanstrich hilft nur ein Abschleifen mit der Flex

Installation
Die Gas- und Abwasserinstallation - hier im Bild - ließ sich, wie die Elektroinstallation, nur mit Optimismus als kreativ und abenteuerlich bezeichnen.

Ein neues Heizungssystem wurde noch 2004 eingebaut. Ebenso Teile der Abwasser- und Elektroinstallation.
Juli 2004
Verputz
Die Backsteinfassade zeigte sich nach der Entfernung des Anstrichs als mürbe und durch Frostsprengung zerstört. Die Hinterseite und den ehemaligen Tanzsaal konnte ich dagegen als Backsteinbau erhalten.
Das Gaststättengebäude wurde verputzt und gestrichen. Eine Rahmenstrukturen um die Fenster verbindet die Gestaltung mit der der Front des Tanzsaales.

Verputz des Tanzsaals
Früher hatte der Tanzsaal Fenster und Tür mit Rundbogen. Für die Kosten einer solchen Rekonstruktion des Gebäudes ist in den ersten Betriebsjahren keinen Spielraum.
Dadurch, dass ich die Bögen verputzen ließ, wurde die Struktur der Fassade aber wieder sichtbar und so läßt sich aber der Charkter des Gebäudes weiter erhalten.
August 2004
Teilanstrich
Der alte Anstrich erwies sich als äußerst widerständig und das Mauerwerk als extrem mürbe.
Nach Verputz und Voranstrich bekam Ende August ein Teil der Fassade die erste Farbe. Die neu angebrachten Rahmenelemente um die Fenster heben die durch den Verputz überdeckten Strukturen der Backsteinfassade wieder hervor. 
Februar 2005
Zustand Februar 2005

Im Februar 2005 wird das Gestaltungskonzept für das Betriebsgebäude erstmals äußerlich nachvollziehbar. Im Inneren wurde inzwischen ein Teil des Heizungsraumes renoviert und ein neues Heizsystem eingebaut.
Widersinnig wird die Wärmegewinnung mittels organischen Abfälle von landwirtschaftlicher Betriebe unkompliziert gefördert, erhalte ich aber als Zimmereibetrieb keine Förderung, um anfallende Holzreste zu verwerten. So muss ich die Beschaffung eines zweckmäßigen Heizungssystems erst einmal zurückstellen.
Das milde Klima 2005 erlaubte es, die Undichtigkeiten des Daches auszubessern, Die Ausbesserungsarbeiten im Bereich der Dachfenster sind hier sichtbar. Der heftige Sturm vom 8. Januar riß Teile der Dachbedeckung auf der Hinterseite sowie auch der Dachrinne ab. Ich ließ bei der Reperatur die Kunststoffdachrinne durch eine Zinkdachrinne ersetzen und verständige mich über einen Abzug hierzu bei der Abrechnung des Sturmschadens mit der Provinzial-Versicherung.
Zustand Ende Feb. 05
2009/10 Seit dem Jahr 2008 bin ich wieder am Renovieren und mit dem Umbau des Gebäudes beschäftigt. Im Bereich der Bar zog ich eine zweite Schicht Wand zur Isolierung ein. Die Bar selbst erhielt ich, allerdings nun mit gefliesten und ebenfalls isolierten Fußboden. Seit Mai 2010 ist dieser Gebäudeteil nutzbar.
Erstellt: 05.06.2004;
Upd: 30.05.2010
 Gestaltung:
  Kohlus GeoConsultKohlus GeoConsult
Zustand der Bar 2010
Renovierter Bereich der ehemaligen Bar, 2010

 
Zustand 2005
Zustand der Bar 2005