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Maren Meyer-Kohlus Zimmermeisterin Die Zimmerin Zimmerei Tignaria Tönning www.die-Zimmerin.de www.tignaria.de |
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| Sofortkontakt: maren@kohlus.de |
Als vergnüglichen Beitrag von mir als "Bauarbeiterin" stellte ich ein Bild eines Pfefferkuchenhauses auf meine Seite. Darüber scheint es nicht viel im Internet zu geben, so wurde diese Seite nur mit Bild oft eingesehen und ich will sie daher etwas ergänzen. | |
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So sah mein erstes ins Internet gestellte Haus aus Kuchen aus. Ich baue
sie für meine Nichten und Neffen und es ist ein Teil unserer
Weihnachtszeitbeschäftigung. Das Backen und Bauen macht Freude und es ist gar nicht so anders wie meine Arbeit: Planen, Ausdenken, Umsetzen mit Wissen über das Material. |
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| Das Ausgangsmaterial | ||
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500 g Zucker 250 g Honig 250 g heller Rübensirup werden erwärmt aber nicht gekocht. Ca. 12 g Hischhornsalz und ca. 12 g Pottasche werden in 20 ml Rosenwasser aufgelöst. 2 Eier 125 g Butter 1250 g Mehl und Pfefferkuchengewürz (fertig oder nach Geschmack z.B. aus Kardamon, Orangenblüte, Gewürznelke, wenig Sternenanis zusammen im Mörser bereitet) |
werden mit den anderen Teilen zu einem gut walzbarem Teig vermengt. Aus
dem etwa 4 mm dick ausgerollten Teig werden die Hausteile
ausgeschnitten. Der Teig braucht im vorgeheitztem Backofen bei 200 °C etwa 20 min. Ganz wichtig: die Teile für das Pfefferkuchenhaus müssen noch warm zusammengesteckt und notfalls zurechtgeschnitten werden. Erkaltet bricht der Kuchen leicht. |
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Inzwischen wagen wir uns auch an Rekonstruktionen echter Gebäude. Hier zum Beispiel der
sogenannte "Tempel der Fortuna Virilis".Der Tempel wurde aber nicht der Fortuna sondern dem
Hafengott geweiht und wäre daher besser als "Tempel des Portunus" zu bezeichnen. Er
wurde in der Frühzeit Roms, im 2. Jhdt v. Chr., errichtet und ist fast vollständig erhalten. Bei Umsetzung von Stein in Kuchen mußten einige Vereinfachungen vorgenommen werden. |
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| Burgen
und Leuchtürme habe ich inzwischen mit dem Teig konstruiert. 2006 war ich mit meinem Mann auf Rügen. Dort gibt es einen Verein, der sich um den Erhalt der Landschaftsparks, die zu den Gütern gehören, bemüht. Die Gutsbesitzer erhalten einen Zuschuß für die Wiederherstellung und den Erhalt der historischen Landschaftsgärten als öffentliche Förderung, neben viel eigenem Geld müssen sie dafür ihr Privatgrundstück viele Jahre der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Engagement verdient Respekt und so verbrachten wir auf Einladung der Geschäftsführerin des Vereins wunderschöne Tage auf Rügen damit Objektive und Stative durch die Landschaftsparks zu tragen und viele Fotos für den Verein zu machen. Wir haben in diesen Tagen ein ganz anderes Rügen, als es sich von der See her präsentiert, entdeckt. Die Güter und Namen erzählen viel über unsere Geschichte, ebenso die Gartenplaner und Gärten selbst. Das Foto zeigt die Reste des Herrenhauses von Boldevitz. |
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| 2006 |
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Das Thema machte mich neugierig, so nahm ich mir für den
Kuchenbau gute Vorlagen des Herrensitzes Karnitz vor. |
| 2007 |
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Baustufe für einen Haubarg
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2008 Baustelle Mars-Skipper-Hof |
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Im Dezember war ich dann in Riga und habe mich hier von Fassadenformen der alten Häuser aus der Altstadt leiten lassen. |
Erstellt: 13.01.2007; Bearbeitet: 24.12.2008; Gestaltung und Konzept:
GeoConsult Kohlus |
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In Riga entstand auch diese Kirche für die Kinder unserer Freunde.
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